Materialzerstörende Methoden

Erst wenn die vorgenannten Methoden zu keinem oder zu einem unbefriedigenden Ergebnis geführt haben, werden materialzerstörende Methoden eingesetzt.

1. Eine “leichte Version” der materialzerstörenden Methode ist die Fortsetzung der Methode 1.b. mittels Beurteilung der Leitfähigkeit des Materials auf Grund seines Wassergehaltes. Hier werden relative dünne 2 Bohrungen (ca. 6 mm) vorgenommen und 2 Messelektroden in den Baustoff gestochen.

Messelektroden

2. Die einzige Methode der absoluten Baufeuchtebestimmung erfolgt, in dem man eine bzw. mehrere Materialproben hintereinander entnimmt. Diese werden im feuchten “Urzustand” gewogen, danach getrocknet und das getrocknete Material wieder gewogen.Die Differenz feucht minus trocken ist das Gewicht das Wassers der jeweiligen feuchten Materialprobe.

Materialproben

3. Diese Methode ist zwar sehr präzise, aber mit “Kollateral-Schäden” und nicht unerheblichen Kosten verbunden (nicht nur für das Verfahren selbst, sondern auch für die Wiederherstellungsmassnahmen).

Abriss

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